GynaekologieGynäkologie

IGel - Individuelle Gesundheitsleistungen in der Gynäkologie.
Ganz individuell Frau sein.

Die heutige Gynäkologie ist in ihrer Entwicklung so fortschrittlich, dass sie ganz individuell auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Anforderungen der Patientinnen eingehen kann. Als "Individuelle Gesundheitsleistungen" (IgeL-Leistungen) bezeichnet man diagnostische oder therapeutische Verfahren oder sonstige Maßnahmen, die nicht im normalen Leistungsumfang der meisten gesetzlichen Krankenkassen gemäß des so genannten Sozialgesetzbuchs enthalten sind. Nach ausführlicher Prüfung geht der Gesetzgeber davon aus, dass diese Leistungen über das medizinisch Notwendige hinaus gehen. Auf der anderen Seite jedoch unterstützen die Inhalte des IGel-Leistungspektrums eine fundierte, spezifische und individuelle Betreuung und werden daher von immer mehr Medizinern angeboten.

Üblicherweise erhalten die Patientinnen beim ihrem Gynäkologen schriftliche Informationen und meist auch eine individuelle und ausführliche kostenlose Beratung über die Möglichkeiten der Inanspruchnahme von IGeL-Leistungen, die ganz individuell vom jeweiligen Frauenarzt in seiner Praxis angeboten werden.

Eine Vielzahl der einzelnen IGeL-Leistungen bewegt sich vom Kostenaufwand in einem Rahmen, den die Patientin problemlos direkt vor Ort bezahlen kann. Bei kostenintensiveren Leistungen bietet die medipay-Patiententeilzahlung jetzt eine günstige und unkomplizierte Finanzierungsmöglichkeit.

Langzeitverhütung als Teilzahlungsmodell in der gynäkologischen Praxis

Eine der weit verbreiteten IGeL-Leistungen in der gynäkologischen Praxis ist die Langzeitverhütung. In vielen Fällen haben Langzeitverhütungsmethoden für Frauen Vorteile gegenüber der Antibabypille: Zum Beispiel muss die Frau nicht täglich an Verhütung denken und es werden weniger oder gar keine Hormone abgegeben, somit der Körper weniger stark belastet. Allerdings lassen sich eine Reihe von Frauen aufgrund der erforderlichen Einmalzahlung abschrecken und können wegen der von ihnen nicht auf ein mal aufbringbaren Kosten die Vorzüge dieser Methoden nicht wahrnehmen. Hier kann medipay in Form eines Teilzahlungsmodells eine Lösung liefern. Eine sehr weit verbreitete Langzeitverhütungssystem ist die sehr niedrig dosierte und lokal wirkende Hormonspirale Mirena®. Rund eine Million Frauen sammeln in Deutschland ihre positiven Erfahrungen mit dieser Verhütungsmethode.

Langzeitverhütung am Beispiel der Hormonspirale:
Wie funktioniert die Langzeitverhütung mit der Hormonspirale?

  • Die Hormonspirale besteht aus einem elastischen Kunststoff und wird vom Frauenarzt in die Gebärmutterhöhle der Frau eingelegt. Die Hormonspirale ist nicht spürbar und gewährt vom ersten Tag an eine sehr hohe empfängnisverhütende Sicherheit, die bis zu 5 Jahren bestehen bleibt.
  • Die hohe Sicherheit der Hormonspirale (vergleichbar mit der Verhütungssicherheit der Antibabypille) beruht auf der gleichmäßigen Freisetzung eines Gelbkörperhormons in der Gebärmutter. Die freigesetzte Hormondosis ist wesentlich geringer, und zwar 10 bis 50 mal als bei anderen hormonellen Verhütungsmethoden. Sie enthält damit die niedrigste Wirkstoffdosis von allen hormonellen Verhütungsmitteln.
  • Fehler bei der Anwendung der Verhütungsmethode wie Vergessen oder reisebedingte Zeitverschiebungen oder Magen-Darm-Erkrankungen sind nicht möglich.
  • Die Hormonspirale wird im Allgemeinen gut vertragen. In den ersten 3 bis 6 Monaten kann es jedoch zu leichten Zwischenblutungen oder verlängerten Monatsblutungen kommen. Diese sind medizinisch unbedenklich.
  • Weitere mögliche Begleiterscheinungen sind Kopfschmerzen, Brustspannen, Übelkeit, Akne oder Stimmungsschwankungen.
  • Beim Einlegen der Hormonspirale durch den Frauenarzt kann ein leichtes Ziehen im Unterbauch auftreten, ähnlich wie bei einer Monatsblutung. Bei besonders schmerzempfindlichen Frauen kann eine vorbeugende Medikation erfolgen.
  • Unter der Anwendung der Hormonspirale werden die Monatsblutungen deutlich kürzer, schwächer und weniger schmerzhaft. Jede fünfte Anwenderin hat sogar keine Monatsblutung mehr, was aus medizinischer Sicht keinen Nachteil bedeutet.
  • Die Hormonspirale kann jederzeit entfernt werden. Die Möglichkeit, schwanger zu werden, besteht nach dem Entfernen schon beim nächsten Eisprung, also bereits innerhalb des ersten Monats nach dem Entfernen.

Was kostet die Hormonspirale?

Die Kosten für die Hormonspirale betragen einmalig ca. 300 bis 400 Euro für 5 Jahre. Wie bei allen anderen Verhütungsmethoden trägt die Anwenderin die Kosten selbst. Die medipay-Patiententeilzahlung bietet hier eine günstige und unkomplizierte Finanzierungsmöglichkeit an.

Was ist der Nutzen einer solch günstigen Finanzierungsmöglichkeit bei der Langzeitverhütung mit der Hormonspirale?

  • Einmalzahlung der Hormonspirale entfällt
  • Bequeme Teilzahlungsraten zu attraktiven Konditionen
  • Monatliche Raten für die Verhütung vergleichbar mit den Kosten der Pille

Der wichtigste Aspekt des Teilzahlungsmodell ist:

Nach maximal 18 Monaten sind die Kosten für die Hormonspirale bezahlt und ca. 42 Monate ist die Verhütung mit Hormonspirale dann im Vergleich zur Pille gratis!

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